
Esperanto
Auch in Ihrer Nähe !
Europa
wächst zusammen
mit vielen Nationen
und vielen Sprachen. |
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|
Alle
Sprachen zu kennen,
gar zu können -
unmöglich. |
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| |
Eine
von diesen zu bevorzugen -
ungerecht. |
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|
Es
müsste eine Sprache geben,
die keine Nation bevorzugt
und somit auch
keine andere benachteiligt. |
Diese
eine Sprache,
die allen gerecht wird
und allen dient,
gibt es:
Esperanto
lässt sich von jedermann müheloser als alle anderen Fremdsprachen
lernen und schafft somit einen schnellen Zugang zu anderssprachigen Menschen
und ihren Kulturen.
Inhalt:
Eine Empfehlung:
| In
seiner Heimat spreche, wer kann, |
Dialekt.
|
| Mit
seinen Landsleuten spreche man |
Hochdeutsch,
|
| mit
Menschen aus aller Welt |
Esperanto.
|
| Zusätzlich
lerne man für Schule, Beruf, Hobby usw. |
Fremdsprachen.
|
Eine
Esperanto-Kostprobe:
| Bonan
tagon. |
Guten
Tag. |
|
|
| Mi
estas Roberto. |
Ich
heiße (bin) Robert. |
| Mi
estas soifa. |
Ich
bin durstig. |
| Mi
trinkas lakton. |
Ich
trinke Milch. |
| Kaj
mi estas malsata. (sata = satt) |
Und
ich bin hungrig. |
| Mi
manghas varman supon. |
Ich
esse eine warme Suppe. |
| La
varma supo estas bona. |
Die
warme Suppe ist gut. |
|
|
| Bonan
apetiton, Roberto. |
Guten
Appetit, Robert. |
| Ghis revido. |
Auf
Wiedersehen. |
Zur Aussprache:
Nebeneinanderstehende
Vokale sind getrennt zu sprechen,
z. B. soifa = [so-i-fa].
aj wie ai
in Mai, Mainz, Mais
gh wie j in Job (für Beruf)
oder in John F. Kennedy
Mehrsilbige
Wörter werden immer auf der vorletzten Silbe betont, z. B. Bonan
tagon.
Warum
ich Esperanto lerne?
Ich lerne
Esperanto,
- weil
mir Esperanto großen Spaß macht und mich innerlich befriedigt,
- weil
Esperanto sich auf vielen Gebieten weltweit bewährt hat,
- weil
ich mich mit einer Sprache mit Menschen aller Sprachen problemlos
unterhalten kann,
- weil
ich durch Esperanto viele neue Freunde in den verschiedensten Ländern
der Welt gewinnen kann,
- weil
es mehrere Verzeichnisse gibt, die aussagen, in welchen Städten weltweit
Esperanto-Freunde wohnen, auch solche, die meinen Beruf und meine Hobbys haben,
- weil
ich den Esperanto-Korrespondenzdienst "Koresponda servo" in Anspruch nehmen
möchte, um mit einer Sprache Briefkontakte überall auf der
Welt problemlos pflegen zu können,
- weil
mir der Esperanto-Reisedienst "Pasporta servo" kostenlosen Aufenthalt bei
Esperanto-Freunden in vielen Ländern der Welt bietet,
- weil
ich mich bei den vielen Esperanto-Veranstaltungen und Weltkongressen fließend
mit Menschen aus der ganzen Welt unterhalten möchte,
- weil
ich eine Zweitsprache lernen möchte, die keine Ausnahmen kennt und völlig
regelmäßig aufgebaut ist, die andererseits aber sehr viel Wert
auf den Klang der Sprache legt und die reich an Poesie ist,
- weil
ich Esperanto auf allen Gebieten des menschlichen Lebens problemlos anwenden
kann, wenn ich mich mit Menschen anderer Muttersprachen unterhalten möchte,
- weil
ich bei Fahrten ins Ausland Esperanto-Freunde antreffen kann, die bereit
sind, mir in jeder Weise behilflich zu sein,
- weil
ich gerne eine regelmäßige Sprache lerne, die durch keine
Ausnahmen belastet ist, die mich zum logischen Denken auffordert und mir
vielfältige Möglichkeiten bietet sprachlich aktiv zu sein,
- weil
ich eine Sprache lernen möchte, die trotz ihres völlig regelmäßigen
Aufbaus sehr viel Wert auf den Klang der Sprache legt und reich an Poesie
ist,
- weil
ich Esperanto auf allen Gebieten des menschlichen Lebens problemlos anwenden
kann, wenn ich mich mit Menschen anderer Muttersprachen unterhalten möchte,
- weil
ich mit meinen Esperanto-Kenntnissen Texte in romanischen Sprachen, z. B.
in Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, im Großen
und Ganzen verstehen kann und ich mich daher bei Reisen nach Frankreich, Italien,
Spanien, Portugal, Mittel- und Südamerika irgendwie heimisch fühle,
- weil
ich es mit Esperanto viel leichter habe, eine dieser romanischen Sprachen
zu lernen,
- weil
mir die propädeutische Grundlagensprache Esperanto hilft auch andere
Fremdsprachen viel leichter zu lernen, z. B. Englisch,
- weil
ich mit Esperanto im Internet weltweit Informationen, Ideen, Meinungen
schnell und sprachlich einwandfrei austauschen kann,
- weil
ich gerne die überaus zahlreiche Esperanto-Literatur und die ins
Esperanto übersetzte Weltliteratur lese,
- weil
mich der Gedanke fasziniert, dass alle Menschen auf der Welt neben der Muttersprache
eine gemeinsame Zweitsprache beherrschen sollten,
- weil
ich die weltweite Esperanto-Bewegung unterstützten möchte, die sich
für sprachliche Gerechtigkeit und Völkerverständigung einsetzt.
Daher kann
ich jedem empfehlen Esperanto jetzt zu lernen!
Warum
ist Esperanto leichter zu lernen als jede andere Sprache?
Esperanto
ist genauso reich an Wörtern, Redewendungen, Sprichwörtern, grammatischen
Möglichkeiten wie jede andere Sprache auch. Lediglich durch seine Regelmäßigkeit
ist Esperanto leichter, ja viel leichter zu lernen als jede andere Sprache.
Wenn man einmal eine Regel gelernt hat, dann gilt diese immer, ohne Ausnahmen!
Hierzu ein
paar Beispiele. Sie beziehen sich auf "Eine Esperanto-Kostprobe".
Substantive (Hauptwörter) enden immer auf -o.
Der bestimmte Artikel (das Geschlechtswort) lautet immer la.
la tago (der Tag), la lakto (die Milch), la supo (die Suppe),
la apetito (der Appetit), la revido (das Wiedersehen)
Adjektive (Eigenschaftswörter) enden immer auf -a.
bona (gut), soifa (durstig), sata (satt), malsata (hungrig),
varma (warm)
Im Akkusativ (4. Fall) kommt immer die Endung -n zum Substantiv und Adjektiv
hinzu.
la bona tago (der gute Tag) - la bonan tagon
(den guten Tag)
la bona apetito (der gute Appetit) - la bonan
apetiton (den guten Appetit)
In Esperanto hat nur der Akkusativ
eine eigene Endung.
Alle anderen Fälle werden mit Hilfe von Präpositionen
(Verhältniswörtern) gebildet, z. B.
de la patro (des Vaters); al la patro (dem Vater);
por la patro (für den Vater); kun la patro (mit dem
Vater)
Eine Mitlautverdoppelung und eine Selbstlautdehnung wie im Deutschen üblich
gibt es in Esperanto nicht.
la supo (die Suppe), la apetito (der Appetit), sata (satt)
la haro (das Haar), la bero (die Beere)
In Esperanto werden grundsätzlich alle Wörter kleingeschrieben. Um
das Lesen zu erleichtern,
werden Eigennamen und der Satzanfang durch Großschreibung
hervorgehoben.
Roberto, Petro (Peter), Berlino (Berlin), Romo (Rom)
Im Präsens (in der Gegenwart) endet das Verb in allen Personen auf -as,
z. B.
mi trinkas (ich trinke), vi trinkas (du trinkst), li trinkas
(er trinkt),
ni trinkas (wir trinken), ili trinkas (sie trinken)

In Esperanto gibt es keine unregelmäßigen Verben!
Esperanto
hat sich schon auf vielen Gebieten weltweit bewährt!
- Esperanto
lebt seit über 120 Jahren! (seit 1887)
- Weltweit
können einige Millionen Menschen Esperanto sprechen!
- Da die
meisten Esperantisten keiner Organisation angehören, gibt es Verzeichnisse
der Esperanto-Gruppen weltweit, die Kontakte zu den einzelnen Esperanto-Freunden
vermitteln können!
- Die
weltweit tätigen Esperanto-Delegierten haben es sich zur Aufgabe gemacht,
Esperanto-Freunden auf den verschiedensten Gebieten zu helfen!
- Es gibt
jedes Wochenende mehrere Esperanto-Veranstaltungen weltweit!
- Der
Esperanto-Weltkongress, der jedes Jahr in einem anderen Land der Welt stattfindet,
lockt immer wieder mehrere tausend Esperanto-Freunde aus der ganzen Welt an!
- Es gibt
den Esperanto-Reisedienst "Pasporta servo", der kostenlosen Aufenthalt in
über 80 Ländern der Welt anbietet!
- Der
Esperanto-Korrespondenzdienst "Koresponda servo" vermittelt Brieffreunde weltweit!
- Mit
der Bückensprache Esperanto können Sie weltweit mit einer Sprache
mit Menschen aus jeder Nation korrespondieren!
- In mehreren
Ländern gibt es große öffentliche Esperanto-Bibliotheken,
z. B. die Bibliothek in Aalen, die über Fernleihe mit allen deutschen
Bibliotheken verbunden ist!
- Es gibt
mehr Esperanto-Zeitschriften der verschiedensten Art, als man sinnvollerweise
abonnieren kann!
- Es gibt
täglich Esperanto-Sendungen im Radio, z. B. Radio Vatikan, Rom, Warschau,
Peking, die man über Internet empfangen kann.
- Esperanto
ist ganz groß im Internet vertreten! Auch in Wikipedia!
Da Esperanto sich auf vielen Gebieten bereits weltweit bewährt hat, ist
es für einen Esperanto-Sprecher zweitrangig, ob und wann alle Menschen
einmal Esperanto als Brückensprache lernen werden. Jeder Schritt
zu diesem Ziel - und wenn er auch noch so klein ist - wird natürlich
von den Esperantisten begrüßt und in jeder Weise gefördert.
Aber
Englisch ist doch die Weltsprache, oder?
Ja,
es stimmt, dass
- in Hotels,
Touristenzentren, Bahnhöfen usw. die Chance sehr groß ist, dass
jemand in Englisch grundlegende Auskünfte geben kann,
- Politiker,
Akademiker, Gelehrte usw. auf Fachtagungen oder im Ausland Englisch
sprechen,
- viele
Schüler und auch manch Erwachsener Englisch gelernt haben oder lernen
und sich auf Englisch mehr oder weniger gut verständigen können.
Esperanto
möchte aber etwas ganz anderes sein, nämlich
die Zweitsprache für jedermann!
- Da Esperanto
wesentlich leichter zu lernen ist als jede Fremdsprache, bietet es jedem
die Möglichkeit, diese internationale Brückensprache in relativ
kurzer Zeit zu lernen und fließend anzuwenden.
- Da Esperanto
neutral ist, d. h. nicht die Sprache eines Volkes ist, ist niemand beim
Lernen dieser gemeinsamen Zweitsprache bevorzugt oder benachteiligt. Jeder
muss einen kleinen Schritt auf den anderen zugehen. Dann kann man sich
in der allen gemeinsamen Zweitsprache Esperanto über alle Themen des
Lebens unterhalten, ohne die eigene Muttersprache aufzugeben oder sich holprig
und fehlerhaft in einer Fremdsprache abmühen zu müssen.
- Da die
internationale Brückensprache Esperanto bereits von einigen Millionen
Menschen weltweit gesprochen wird, lohnt es sich
jetzt
Esperanto zu lernen!
Daher schlagen die Esperanto-Anhänger vor:
Jeder sollte zuerst Esperanto lernen und danach die Sprache oder die Sprachen,
die man zusätzlich benötigt, also z. B. das Englische.
Begründung:
Wenn man ein Jahr lang Esperanto
so intensiv gelernt hat, wie man zurzeit Englisch in den Schulen lernt,
dann kann man Esperanto fließend sprechen.
Jetzt verfügt man
1. durch den großen, hauptsächlich romanischen Wortschatz
2. durch die eingehende Kenntnis der klaren Esperanto-Grammatik
3. durch die Erfahrung, in relativ kurzer Zeit eine Sprache gelernt zu haben,
über eine einmalig gute Basis,
um weitere Fremdsprachen viel leichter und
schneller lernen zu können.
.
Information
über Esperanto
I.
Die Esperanto-Gruppe Villingen-Schwenningen
Am 06.11.1980
wurde die Esperanto-Gruppe Villingen-Schwenningen gegründet. Sie ist als
politisch und konfessionell neutrale Gruppe der gemeinsame Treffpunkt aller
Esperanto-Freunde der näheren Umgebung. Sie organisiert die Teilnahme an
vielen nationalen und internationalen Esperanto-Treffen, fördert und pflegt
den Kontakt mit Esperanto-Freunden in der ganzen Welt.
II.
Die internationale Sprache Esperanto
- 1887
Dr. Ludwig Zamenhof (15.12.1859 - 14.4.1917), ein polnischer Augenarzt, gibt
in Warschau sein Lehrbuch der internationale Sprache unter dem Pseudonym Dr.
Esperanto heraus. (esperanto = ein Hoffender) Dieses Pseudonym bürgert
sich rasch als Name der internationalen Brückensprache Esperanto ein.
(Zur Rechtschreibung des Namens Zamenhof: Eigentlich lautet der Name Samenhof.
Auf Esperanto wird aber ein stimmhaftes "s" immer "z" geschrieben. Daher änderte
Dr. Ludwig Samenhof die Rechtschreibung seines Namens zu Zamenhof.)
- 1888
In Nürnberg wird von dem Journalisten Leopold Einstein die erste Esperanto-Gruppe
der Welt gegründet.
- 1905
Der 1. Esperanto-Weltkongress findet in Boulogne-sur-Mer in Frankreich statt.
- 1906
Der Deutsche Esperanto-Bund wird gegründet.
- 1908
Der Esperanto-Weltbund (Universala Esperanto-Asocio) wird gegründet; heutiger
Sitz in Rotterdam.
- 1938
Der Weltbund der Esperanto-Jugend (Tutmonda Esperantista Junulara Organizo)
wird gegründet; heutiger Sitz in Rotterdam.
- 1954
Auf der Generalversammlung in Montevideo verabschiedet die UNESCO eine Resolution
zu Gunsten von Esperanto und nimmt den Esperanto-Weltbund als "Beratendes Mitglied"
auf.
- 1961
Die Kultusministerkonferenz der Bundesrepublik Deutschland bekräftigt ihren
Beschluss von 1954, dass "gegen den Unterricht von Esperanto in freiwilligen
Arbeitsgemeinschaften keine Bedenken bestehen". (Drucksache KMK 650)
- 1987
Jubiläums-Weltkongress in Warschau; 6 000 Teilnehmer
- 1998
83. Esperanto-Weltkongress in Montpellier, Frankreich
- 1999
84. Esperanto-Weltkongress in Berlin
- 2000
85. Esperanto-Weltkongress in Tel Aviv, Israel
- 2001
86. Esperanto-Weltkongress in Zagreb, Kroatien
- 2002
87. Esperanto-Weltkongress in Fortaleza, Brasilien
- 2003
88. Esperanto-Weltkongress in Göteborg, Schweden
- 2004
89. Esperanto-Weltkongress in Peking
-
2005
90.
Eperanto-Weltkongress in Wilna/Vilnius, Litauen
-
2006
91.
Esperanto-Weltkongress in Florenz, Italien
-
2007
92.
Esperanto-Weltkongress in Yokohama, Japan
-
2008
93.
Esperanto-Weltkongress in Rotterdam
-
2009
94.
Esperanto-Weltkongress in Bialystok, Polen
Die genaue Zahl der Menschen, die Esperanto sprechen können, ist nicht
bekannt; sehr wahrscheinlich sind es aber einige Millionen.
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Layout: Dominik Ratzinger, Ratzinger-Online (www.ratzingeronline.de)
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